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Der Maschinenblick

Oben sehen Sie die Testversion des Fotobuchs the_cc781905-5cde-3194-bb3b- 136bad5cf58d_

In „The Machine Gaze“ untersuche ich die Bildsprache, die wir von Überwachungskameras kennen; das automatisch generierte Bild. 
Vorprogrammiert, um einen zufälligen Bilderstrom zu liefern, zeichnet sich diese Bildwelt durch emotionale Distanz, Mehrdeutigkeit, Gleichgültigkeit gegenüber dem entscheidenden Moment und Ausdruckslosigkeit aus. So wird die Kamera zur außerirdischen Erkundungssonde, a stoisch berichtender Zeuge einer Welt, in der er kaum einen Partner hat, den er nicht versteht und mit dem er keine Verbindung hat 3194-bb3b-136bad5cf58d_Seine Bildzeugnisse sind unvollkommen und befremdlich.

Genau in diesen Unvollkommenheiten sucht und findet ein Künstler Poesie. Ein scheinbar gewöhnlicher Park offenbart sich als gespenstisches Spektakel, in dem Kinder und Erwachsene in ihrer eigenen Welt gefangen sind, ohne sich dessen bewusst zu sein beobachtet werden.
Das Ergebnis ist eine mechanische Poesie. 
 

In „The Machine Gaze“ erkunde ich   die visuelle Sprache, die wir von CCTV kennen: das automatisch generierte Bild. Vorprogrammiert auf einen zufälligen Bilderstrom, zeichnet sich diese Bildwelt durch emotionale Distanz, Mehrdeutigkeit, Gleichgültigkeit für den entscheidenden Moment und Ausdruckslosigkeit aus. Die Kamera wird zur außerirdischen Aufklärungssonde, zum stoischen Zeugen, der von einer Welt berichtet, der sie kaum angehört, die sie nicht versteht und mit der sie keine Bindung hat. Seine Bildzeugnisse sind fehlerhaft und befremdlich.
In diesen Fehlern sucht und findet ein Künstler die Poesie. Ein gewöhnlicher Park entpuppt sich als ein eindringliches Spektakel, in dem sowohl Kinder als auch Erwachsene in ihren Selbstbeobachtungen gefangen sind, ohne sich der rücksichtslosen Überwachung bewusst zu sein.
Eine Maschinen-Poesie ist das Ergebnis.


 

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